KI reduziert nicht nur Entwicklungszeit. Sie reduziert Wartezeit.
Die größte Beschleunigung durch KI in der Softwareentwicklung ist gar nicht das schnellere Programmieren, sondern, dass wir weniger warten müssen.
Das erleben wir inzwischen ständig.
- Eine Schnittstelle ist noch nicht fertig?→ Wir bauen einen Mock.
- Wir wissen nicht, ob ein Lösungsansatz funktioniert?→ Wir machen einen Spike.
- UX oder API sind noch nicht klar?→ Wir bauen einen Prototyp und holen Feedback.
- Testdaten fehlen?→ Wir erzeugen sie.
Was früher mehrere Tage Abstimmung oder Warten bedeutet hat, kann teilweise innerhalb weniger Stunden ausprobiert werden.
Und das verändert mehr als nur die Geschwindigkeit: Es verändert die Art, wie wir entwickeln.
- Wir können früher etwas zeigen
- Früher testen
- Früher feststellen, dass eine Idee nicht funktioniert
- Und früher eine andere Richtung einschlagen
Spikes waren früher eine Investition. Prototypen mussten begründet werden. Mocks kosteten Entwicklungszeit und Geld. Wenn diese Dinge plötzlich sehr günstig werden, verändert sich die Rechnung:
Ausprobieren wird billiger als lange über das Ausprobieren zu diskutieren.
Deshalb sollen wir bei KI nicht nur fragen: Wie viel schneller können wir entwickeln?
Sondern: Wie viel schneller können wir lernen, ob wir überhaupt das Richtige entwickeln?

