Kategorie: Testmanagement

  • Gute Anforderungen werden im KI-Zeitalter wichtiger denn je

    Gute Anforderungen werden im KI-Zeitalter wichtiger denn je

    Softwareentwicklung verändert sich gerade grundlegend. Künstliche Intelligenz unterstützt Teams heute bereits beim Schreiben von Code, beim Erzeugen von Tests, bei der Analyse von Anforderungen und bei der Qualitätssicherung. Viele Diskussionen drehen sich deshalb um die Frage, wie schnell KI Software entwickeln kann.

    Aus unserer Sicht greift diese Frage jedoch zu kurz.

    Die eigentliche Herausforderung liegt nicht darin, Tickets schneller zu schreiben oder Code schneller zu erzeugen. Die zentrale Frage lautet vielmehr: Wie schaffen wir genügend Klarheit, Kontext und Qualität, damit Menschen und KI sinnvoll zusammenarbeiten können?

    Denn KI-Systeme sind nur so gut wie die Informationen, mit denen sie arbeiten. Unklare Anforderungen, widersprüchliche Akzeptanzkriterien oder fehlender fachlicher Kontext führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen, nur weil KI eingesetzt wird. Im Gegenteil: Schlechte Prozesse werden durch KI nicht gelöst, sondern häufig nur schneller und größer skaliert.

    Oder anders gesagt:

    KI ersetzt keine schlechten Prozesse. KI skaliert sie.

    Bild User story agent mit CEO Anastasia Galani

    Warum Anforderungen im KI-Zeitalter eine neue Bedeutung bekommen

    Klassische User Stories wurden ursprünglich entwickelt, um Anforderungen zwischen Business, Product Ownern und Entwicklungsteams besser kommunizierbar zu machen. Sie sollten helfen, fachliche Bedürfnisse verständlich zu formulieren, Prioritäten sichtbar zu machen und eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu schaffen.

    Im klassischen agilen Verständnis waren User Stories also vor allem ein Kommunikationswerkzeug zwischen Menschen.

    Doch genau das verändert sich gerade.

    Heute werden Anforderungen nicht mehr ausschließlich von Menschen gelesen und interpretiert. Zunehmend arbeiten auch technische Systeme mit diesen Informationen.

    Dazu gehören unter anderem:

    • KI-Agenten
    • Testautomationen
    • QA-Prozesse
    • Analyse- und Validierungsmodelle
    • Dokumentationssysteme
    • CI/CD-nahe Prüfmechanismen

    Damit verändern sich die Anforderungen an Anforderungen selbst.

    Eine User Story muss künftig nicht nur für Menschen verständlich sein. Sie muss auch ausreichend strukturiert, eindeutig und kontextreich sein, damit KI-Systeme sie sinnvoll verarbeiten können.

    Von menschenlesbaren zu KI-lesbaren Anforderungen

    In vielen Organisationen sind Anforderungen heute noch stark textbasiert, uneinheitlich formuliert und abhängig vom Erfahrungswissen einzelner Personen. Das funktioniert oft so lange, wie erfahrene Teams eng zusammenarbeiten und fehlende Informationen im Gespräch ergänzen können.

    Sobald jedoch KI-Agenten, automatisierte Qualitätssicherung oder modellgestützte Analyseprozesse eingebunden werden, reichen implizites Wissen und unstrukturierte Formulierungen nicht mehr aus.

    KI benötigt Klarheit.

    Das bedeutet nicht, dass jede Anforderung überformalisiert werden muss. Aber es bedeutet, dass zentrale Informationen erkennbar, konsistent und maschinenverarbeitbar beschrieben sein sollten.

    Dazu gehören zum Beispiel:

    • das eigentliche fachliche Ziel
    • der betroffene Nutzer oder Prozess
    • der erwartete Nutzen
    • klare Akzeptanzkriterien
    • relevante Abhängigkeiten
    • fachliche Regeln und Randbedingungen
    • Daten- und Systembezüge
    • nachvollziehbare Qualitätsanforderungen

    Je besser diese Informationen strukturiert sind, desto besser können Menschen, KI-Agenten und automatisierte QA-Prozesse darauf aufbauen.

    Geschwindigkeit ist nicht das eigentliche Problem

    Viele Unternehmen betrachten KI zunächst als Mittel zur Beschleunigung. Anforderungen sollen schneller geschrieben, Tickets schneller erzeugt und Tests schneller abgeleitet werden.

    Das ist nachvollziehbar, aber nur ein Teil des Potenzials.

    Denn Geschwindigkeit allein erzeugt noch keine Qualität.

    Wenn unklare Anforderungen schneller in Tickets umgewandelt werden, entstehen nicht automatisch bessere Softwareprodukte. Wenn Akzeptanzkriterien automatisch generiert werden, aber der fachliche Kontext fehlt, entstehen möglicherweise Tests, die formal korrekt wirken, aber am eigentlichen Ziel vorbeigehen.

    Der entscheidende Mehrwert entsteht deshalb nicht durch reine Automatisierung, sondern durch die Kombination aus:

    • fachlicher Struktur
    • Kontextverständnis
    • Qualitätsprüfung
    • Nachvollziehbarkeit
    • kontinuierlicher Validierung

    Genau hier liegt aus unserer Sicht ein zentraler Hebel für moderne Softwarequalität.

    Der User Story Agent als Teil der SQF KI Plattform

    Als Teil unserer SQF KI Plattform entwickeln wir spezialisierte KI-Agenten für intelligente Software-Qualitätssicherung und strukturierte Anforderungsprozesse.

    Ein zentraler Bestandteil ist dabei unser User Story Agent.

    Der User Story Agent unterstützt Teams dabei, Anforderungen nicht nur schneller, sondern vor allem konsistenter, klarer und qualitätsorientierter aufzubereiten. Ziel ist es, eine bessere Grundlage für Entwicklung, Testing und QA zu schaffen.

    Der Agent unterstützt unter anderem dabei:

    • Anforderungen konsistenter zu formulieren
    • strukturierte User Stories zu erzeugen
    • Akzeptanzkriterien intelligent abzuleiten
    • fachliche Lücken sichtbar zu machen
    • Prozessabhängigkeiten zu erkennen
    • Widersprüche und Unklarheiten zu identifizieren
    • die Grundlage für Testfälle und QA-Prozesse zu verbessern

    Dabei geht es nicht darum, den Menschen aus dem Anforderungsprozess zu entfernen. Im Gegenteil: KI soll Teams dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen, blinde Flecken früher zu erkennen und Anforderungen systematischer zu verbessern.

    Gute Anforderungen sind die Grundlage für gute Tests

    Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Verbindung zwischen Requirements Engineering und Qualitätssicherung.

    In vielen Projekten werden Anforderungen, Testfälle und Qualitätskriterien noch zu stark getrennt betrachtet. Anforderungen entstehen im Product- oder Fachbereich, Tests später im QA- oder Entwicklungsteam. Dadurch gehen Informationen verloren, Interpretationen unterscheiden sich und Qualitätsprobleme werden oft erst spät sichtbar.

    KI-lesbare Anforderungen können hier eine Brücke schlagen.

    Wenn User Stories klar strukturiert sind und Akzeptanzkriterien sauber beschrieben werden, lassen sich daraus deutlich besser ableiten:

    • fachliche Testfälle
    • Grenzfälle
    • Negativszenarien
    • Testdatenbedarfe
    • Automatisierungspotenziale
    • Risiken und Abhängigkeiten
    • Validierungsregeln

    Damit wird die User Story nicht nur ein Planungselement, sondern ein zentraler Ausgangspunkt für Qualitätssicherung.

    Kontext wird zum entscheidenden Qualitätsfaktor

    Die Zukunft erfolgreicher Softwareentwicklung wird nicht allein davon abhängen, wie schnell KI Code erzeugen kann.

    Viel wichtiger wird sein, wie gut Unternehmen in der Lage sind, Kontext, Fachlichkeit, Qualität und Nachvollziehbarkeit systematisch zu strukturieren.

    Denn KI kann nur dann sinnvoll unterstützen, wenn sie versteht, worauf es fachlich ankommt. Dazu braucht sie nicht nur einzelne Tickets, sondern Zusammenhänge:

    • Welche Geschäftsprozesse sind betroffen?
    • Welche Systeme sind beteiligt?
    • Welche Regeln gelten?
    • Welche Abhängigkeiten bestehen?
    • Welche Qualitätsziele sind relevant?
    • Welche Risiken müssen geprüft werden?
    • Welche Entscheidungen wurden bereits getroffen?

    Ohne diesen Kontext bleibt KI-Unterstützung oberflächlich. Mit gut strukturiertem Kontext kann sie jedoch zu einem echten Qualitätshebel werden.

    Werden klassische User Stories wichtiger oder verschwinden sie?

    Eine spannende Frage ist, ob klassische User Stories im KI-Zeitalter wichtiger werden oder ob sie langfristig durch dynamische, KI-gesteuerte Anforderungsmodelle ersetzt werden.

    Unsere Einschätzung: Kurz- und mittelfristig werden User Stories eher wichtiger als unwichtiger.

    Allerdings verändert sich ihre Rolle.

    Sie sind nicht mehr nur ein einfaches Format nach dem Muster „Als Nutzer möchte ich …, damit …“. Sie werden zunehmend zu einem strukturierten Informationsobjekt, das fachliche Ziele, Akzeptanzkriterien, Qualitätsregeln, Prozessbezüge und Testgrundlagen miteinander verbindet.

    Langfristig ist gut vorstellbar, dass sich Anforderungen stärker in Richtung dynamischer Modelle entwickeln. Diese könnten sich aus Prozessinformationen, Stakeholder-Feedback, Systemdaten, Architekturkontext und Qualitätsmetriken zusammensetzen.

    Aber auch dann bleibt der Kern gleich: Gute Software braucht gute Anforderungen. Nur die Form dieser Anforderungen wird sich weiterentwickeln.

    Fazit: KI macht Requirements Engineering nicht überflüssig – sondern wichtiger

    KI wird Softwareentwicklung verändern. Sie wird viele Tätigkeiten beschleunigen, automatisieren und neu organisieren. Doch gerade deshalb steigt die Bedeutung guter Anforderungen.

    Denn wenn KI-Agenten, Testautomationen und QA-Prozesse auf Anforderungen aufbauen, müssen diese Anforderungen klar, strukturiert und nachvollziehbar sein.

    Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur:

    Wie nutzen wir KI, um schneller zu werden?

    Sondern vielmehr:

    Wie schaffen wir die fachliche und strukturelle Qualität, damit KI überhaupt sinnvoll arbeiten kann?

    Für uns ist klar: Gute, strukturierte und KI-lesbare Anforderungen werden zu einem zentralen Erfolgsfaktor moderner Softwareentwicklung.

    Denn am Ende gilt:

    Je besser der Kontext, desto besser die KI-Unterstützung.
    Je klarer die Anforderungen, desto besser die Qualität.
    Und je strukturierter der Prozess, desto größer der Nutzen von KI.

    Melde dich bei uns um mehr zu erfahren.

    Neugierig geworden? Entdecke in unserer Demo, wie wir unsere KI-Software-Qualitätssicherung auf das nächste Level heben – effizienter, intelligenter und flexibler.

    Sende eine E-Mail an info@galaniprojects.de oder erfahre mehr über unser Software Quality Framework – Qualitätssicherung mit KI‑Agenten unter: https://sqf-agents.ai

  • Infor LN Crawler KI Agent Version 0.5

    Infor LN Crawler KI Agent Version 0.5

    Unser Infor LN Crawler KI Agent Version 0.5 setzt neue Maßstäbe im Bereich automatisierter Software-Qualitätssicherung mit KI Agenten – Ein Teil unserer  SQF Lösung.

    Mit der neuen Version ist unser Agent jetzt noch präziser und leistungsfähiger:
    Er analysiert automatisch die gesamte Infor LN Dokumentation sowie die Applikationslogik durch intelligentes Crawling — und generiert daraus vollständig automatisierte Testfälle.

    Was bisher Monate manueller Arbeit bedeutete, kann nun innerhalb weniger Tage umgesetzt werden.

    • Die Vorteile:
    • Automatische Erstellung von Testfällen
    • Höhere Testabdeckung
    • Schnellere Qualitätssicherung
    • Massive Zeit- und Kostenersparnis
    • Reduzierung manueller Fehlerquellen

    Gerade bei komplexen ERP-Landschaften wie Infor LN ist die Erstellung und Pflege von Testfällen traditionell extrem aufwendig. Unser AI-basierter Crawler Agent transformiert diesen Prozess grundlegend.

    • Die Version 0.5 bringt:
    • Noch präzisere Analyse der Business-Logik
    • Verbesserte Verarbeitung technischer Dokumentationen
    • Intelligentere Erkennung von Prozessabhängigkeiten
    • Schnellere Generierung strukturierter Test-Szenarien

    Die Zukunft von ERP-Testing ist automatisiert, intelligent und skalierbar.  Selbstverständlich ist der Agent auch für andere Software Systeme einsetzbar. 

  • KI in der Software-Qualitätssicherung – mehr als nur Testautomatisierung

    KI in der Software-Qualitätssicherung – mehr als nur Testautomatisierung

    In unserem Team arbeiten wir daran, intelligente KI Lösung für die Software-Qualitätssicherung zu entwickeln. Klassische Testautomatisierung stößt heute schnell an Grenzen. Tests müssen ständig angepasst werden, komplexe Systeme erzeugen riesige Mengen an Log- und Fehlerdaten, manuelle Analyse ist zeitintensiv und mühsam

    Genau hier setzen unsere KI-Agenten an. Unsere Vision ist es, Testprozesse nicht nur zu beschleunigen, sondern sie intelligenter und adaptiver zu machen.

    Unsere KI-Agenten können

    • Anomalien in großen Datenmengen automatisch erkennen
    • neue Testfälle auf Basis vergangener Fehler generieren
    • Testergebnisse interpretieren und priorisieren
    • und sogar Verbesserungsvorschläge für Teststrategien liefern

    Warum wir symbolische und generative Ansätze kombinieren

    Reine generative Modelle sind sehr gut darin, Muster in Testdaten zu erkennen oder Fehlermeldungen in natürlicher Sprache zu interpretieren. Symbolische Systeme hingegen sind unschlagbar, wenn es um klare Regeln, Geschäftslogik und deterministische Testpfade geht.

    Indem wir beide Ansätze kombinieren, schaffen wir KI-Agenten.

    Unsere KI-Agenten können

    • Regelkonformität sicherstellen
    • gleichzeitig flexibel und lernfähig bleiben
    • und Testteams intelligent unterstützen, statt sie zu ersetzen

    Ein neues Zeitalter in der Softwarequalitätssicherung

    Diese Verbindung aus symbolischer Präzision und generativer Lernfähigkeit verändert die Rolle der QA grundlegend. Weg von repetitiven Aufgaben – hin zu strategischer Qualitätssicherung, bei der Tester:innen von KI-Agenten entlastet und unterstützt werden.

    Grafik KI-Agent für Qualitätssicherung

    Theorie trifft Praxis

    Wenn du tiefer verstehen möchtest, was hinter symbolischer, generativer und neurosymbolischer KI steckt und warum ihre Kombination so mächtig ist, findest du hier einen verständlichen Überblick

    Lies hier den Grundlagenartikel „Von Symbolen zu neuronalen Netzen – zwei KI-Welten die zusammenwachsen“

    Melde dich bei uns um mehr zu erfahren.

    Neugierig geworden? Entdecke in unserer Demo, wie wir unsere KI-Software-Qualitätssicherung auf das nächste Level heben – effizienter, intelligenter und flexibler.

    Sende eine E-Mail an info@galaniprojects.de

  • SQF Software Quality Framework: Einsatz von AI Agents

    SQF Software Quality Framework: Einsatz von AI Agents

    SQF – Softwarequalitätssicherung mit AI Agents

    Wie AI Agents unterstützen

    Arbeistweise:

    • AI Agents analysieren Anforderungen, die in natürlicher Sprache formuliert sind.
    • Sie erkennen automatisch relevante Informationen und generieren daraus präzise, nachvollziehbare Testfälle. 
    • Die Tests werden eigenständig ausgeführt
    • die Testergebnisse werden automatisch und systematisch ausgewertet
    triangle
    •  Es entsteht ein vollautomatisiertes System ohne Medienbrüche und Rückkopplungsschleifen

    Vorteile:

    • Die AI Agents integrieren sich nahtlos in bestehende Entwicklungs-, Test- und CI/CD-Prozesse.
    • Sie agieren unabhängig und automatisiert, benötigen keine manuelle Steuerung.
    • Die AI Agents können jederzeit vom AI/Testmanager über eine intuitive Benutzeroberfläche kontrolliert, konfiguriert und orchestriert werden.
    • Dies bietet volle Transparenz über den Status und die Qualität der Tests und erlaubt gezielte Eingriffe bei Bedarf.

    Brain

    Das Herzstück des AI-Agenten.
    Versteht und erzeugt natürliche SpracheTrifft Entscheidungen und plant Handlungen

    Bekannte LLM Modelle sind:

    • OpenAI – ChatGPT
    • Google DeepMind
    • Anthropic
    • Meta (Facebook)
    • Qwen (Alibaba)
    • Mistral
    • xAI (Elon Musk / Tesla)

    Tools

    • Werkzeuge, die die Fähigkeiten des AI-Agenten über reinen Text hinaus erweitern.
    • Können im Internet suchen, APIs aufrufen, Code ausführen, auf Datenbanken zugreifen usw.
    • Oft standardisiert über Protokolle wie das Open Agent Protocol

    Notebook

    • Das Langzeitgedächtnis des AI-Agenten.
    • Speichert Wissen, Nutzerpräferenzen und vergangene Interaktionen
    • Ermöglicht eine kontextbezogene, personalisierte und sitzungsübergreifende Kommunikation
    • Erlaubt es dem Agenten Aktionen zu wiederholen, ohne das Gehirn zu verwenden
    Das Herzstück des AI-Agenten. Versteht und erzeugt natürliche SpracheTrifft Entscheidungen und plant Handlungen
    Die 3 Teile eines AI Agents

    Acht AI Agents bilden in SQF den kompletten Testprozess ab

    SQF setzt 8 spezialisierte AI Agents ein, die gemeinsam den gesamten Testprozess abbilden – von der Planung über die Durchführung bis zur Auswertung. Jeder Agent übernimmt dabei gezielt definierte Aufgaben und sorgt für maximale Effizienz und Qualität.

    SQF – AI Agents8 AI Agents bilden in SQF den kompletten Testprozess ab
    SQF – AI Agents 8 AI Agents bilden in SQF den kompletten Testprozess ab

    Trusted Execution Environment (TEE)

    Die SQF AI Agenten operieren innerhalb eines Trusted Execution Environment

    • Das TEE erfüllt höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards.
    • Sämtliche verarbeiteten Daten – insbesondere sensible Informationen aus sicherheitskritischen Branchen – sind vor unbefugtem Zugriff geschützt.
    • Ungewollte Veränderungen des LLM werden vermieden.
    Die SQF AI Agenten operieren innerhalb eines Trusted Execution Environment
    Die SQF AI Agenten operieren innerhalb eines Trusted Execution Environment
  • Qualität neu gedacht: Das Software Quality Framework (SQF) von galaniprojects

    Qualität neu gedacht: Das Software Quality Framework (SQF) von galaniprojects

    Automatisiert. Integriert. Effizient.
    Mit dem Software Quality Framework (SQF) hebt galaniprojects die Qualitätssicherung auf ein neues Niveau – durch intelligente Automatisierung, klare Prozesse und nahtlose Integration in bestehende Entwicklungsumgebungen.

    Die Herausforderung: Qualitätssicherung unter Druck

    In vielen Unternehmen sind die Rollen rund um Produktentwicklung, Testing und Abnahme nicht klar getrennt. Entwicklungsteams und Product Owner tragen gleichzeitig Verantwortung für Code, Tests und Qualitätssicherung. Diese Überlastung führt in der Praxis oft dazu, dass essenzielle Maßnahmen – wie systematisches Testen, saubere Dokumentation oder Performance-Optimierung – nur unzureichend umgesetzt werden.

    SQF Ist-Zustand vs. Optimierter Zustand
    Ist-Zustand vs. Optimierter Zustand

    Zudem sind Prozesse häufig durch Medienbrüche gekennzeichnet: User Stories, Testfälle, Automatisierungsskripte und Reports existieren nebeneinander – aber nicht miteinander. Das Resultat: Fehlerhafte Testergebnisse, redundante Arbeit, mangelhafte Dokumentation und unnötige Kosten.

    Unsere Antwort: SQF – ein integriertes Framework für durchgängige Qualität

    Das Software Quality Framework (SQF) wurde bei galaniprojects mit dem Anspruch entwickelt, den gesamten Softwaretestprozess – von der Testfallerstellung bis zur Bugmeldung – vollständig zu automatisieren. Dabei steht nicht die reine Testautomatisierung im Vordergrund, sondern ein ganzheitlicher, KI-gestützter Qualitätsansatz.

    Was SQF leistet – auf einen Blick

    SQF ermöglicht die End-to-End-Automatisierung aller Schritte der Qualitätssicherung:

    • Automatisierte Testfallerstellung auf Basis von Anforderungen (User Stories)
    • Automatisierte Generierung von relevanten Testdaten
    • Vollständige Automatisierung der Testprogrammierung und -durchführung
    • Nahtlose Integration der Testergebnisse in Testmanagement-Systeme

    Das Framework schafft eine strukturierte, skalierbare Umgebung, in der Qualität kein Zusatzaufwand mehr ist – sondern Teil des Prozesses.

    Vom Status Quo zur strukturierten Qualität

    Wo heute noch manuelle Aufgaben Zeit und Ressourcen binden, schafft SQF klare Abläufe, Transparenz und Effizienz. Durch die Integration moderner Tools und Methoden wird Qualitätssicherung zu einem messbaren, nachvollziehbaren und wiederverwendbaren Bestandteil der Softwareentwicklung.

    SQF-Architektur
    SQF-Architektur

    SQF bringt folgende Komponenten zusammen:

    • Ein generisches Testkonzept, das projektübergreifend einsetzbar ist
    • Moderne Tools für Testmanagement und Automatisierung
    • Performance- & Loadtests zur Skalierbarkeit
    • Barrierefreiheitstests für inklusive digitale Produkte
    • KI-Agenten, die Konfigurationen, Testdaten und Automatisierung übernehmen
    • Ein DevOps-kompatibles Setup, das kontinuierliche Integration und Auslieferung ermöglicht

    Warum SQF? Die Vorteile auf einen Blick

    • Effizienzgewinn: Weniger manuelle Tätigkeiten, schnellere Abläufe, geringerer Aufwand
    • Höhere Softwarequalität: Frühzeitige Fehlererkennung und stabile Releases
    • Skalierbarkeit: Für kleine, mittlere und große Teams und Projekte geeignet
    • Technologische Unabhängigkeit: Einsetzbar für alle browserbasierten Systeme
    • Nahtlose Integration: Passt sich Ihrer bestehenden Systemlandschaft an
    • KI-Power: Unsere KI-Agenten übernehmen Routinen, beschleunigen Prozesse und sichern Qualität

    Bewährt in der Praxis – bereit für Ihre Projekte

    Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Qualitätssicherung und der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen aller Größenordnungen ist SQF auf eine Vielzahl an Technologien und Plattformen vorbereitet: von Microsoft Dynamics über Salesforce bis hin zu WordPress, Webflow und Blockchain-DApps.

    SQF-Versprechen
    SQF-Versprechen

    Dabei bleibt eines stets im Fokus: Transparente Qualität, die wirkt – und skaliert.


    Sie möchten mehr erfahren oder frühzeitig ein Pilotprojekt starten?
    Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam die nächste Stufe der Qualitätssicherung zu erreichen.

  • Von Qualitätssicherung zu Künstlicher Intelligenz: Unser Weg zum AI Consulting

    Von Qualitätssicherung zu Künstlicher Intelligenz: Unser Weg zum AI Consulting


    Ein Blick hinter die Kulissen unserer Weiterentwicklung

    Als kleine, spezialisierte Beratungsfirma mit dem Fokus auf Qualitätssicherung, Testmanagement und Projektmanagement haben wir in den letzten Jahren zahlreiche IT-Projekte begleitet, stabilisiert und erfolgreich umgesetzt. Unser Anspruch war dabei stets, mit Know-how, Pragmatismus und einem Auge fürs Detail die technologische und organisatorische Qualität unserer Kundenprojekte sicherzustellen.

    Doch die Anforderungen und Möglichkeiten in der digitalen Welt entwickeln sich rasant weiter – insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Und genau hier beginnt unsere neue Geschichte.

    Warum AI Consulting?

    Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial von Künstlicher Intelligenz – sei es in der Automatisierung von Prozessen, in der intelligenten Analyse großer Datenmengen oder im Support durch Chatbots. Doch viele stehen vor der Herausforderung: Wo anfangen? Welche Use Cases sind sinnvoll? Wie behalte ich Kontrolle und Qualität im Projektverlauf?

    Genau an dieser Stelle sehen wir unsere neue Rolle.

    Unser Ansatz: Brücke zwischen Technologie und Umsetzung

    Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Strukturierung, Planung und Qualitätssicherung komplexer Projekte bringen wir ideale Voraussetzungen mit, um AI-Projekte sinnvoll zu begleiten. Deshalb haben wir AI Consulting als neues Beratungsfeld in unser Portfolio aufgenommen – nicht als radikalen Neustart, sondern als organische Erweiterung unserer Kompetenz.

    Unser Ziel ist es, Kunden dort abzuholen, wo sie stehen:

    • Wir analysieren gemeinsam Potenziale für den Einsatz von KI in bestehenden Geschäftsprozessen.
    • Wir beraten bei der Auswahl geeigneter Technologien, Tools und Partner.
    • Wir begleiten AI-Projekte methodisch – vom Use Case über den Proof of Concept bis zur erfolgreichen Umsetzung.
    • Und natürlich behalten wir dabei stets Aspekte wie Testbarkeit, Transparenz und Verantwortlichkeit im Blick.

    Erste Erfolge – und ein Blick nach vorn

    In ersten Projekten konnten wir bereits zeigen, wie unser AI Consulting-Ansatz Mehrwert schafft: Ob bei der Einführung von KI-gestützten Analysetools im Reporting, der Automatisierung von Testfällen mit generativer KI oder der Strukturierung eines AI-Projektportfolios – unsere Kunden profitieren von einer pragmatischen, umsetzungsorientierten Begleitung.

    Wir glauben: KI ist kein Hype, sondern eine technologische Entwicklung mit echtem Potenzial. Aber nur dann, wenn sie mit Augenmaß, Struktur und einem klaren Nutzenversprechen eingesetzt wird. Genau dafür stehen wir – auch im neuen Feld des AI Consultings.

    Lust auf einen Austausch?
    Wenn Sie sich fragen, wie Künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann, sprechen Sie uns gerne an. Wir bringen nicht nur technisches Verständnis mit – sondern auch das Projekt-Know-how, um Ideen in erfolgreiche Lösungen zu verwandeln.


  • Der Designprozess im agilen Kontext von Scrum

    Der Designprozess im agilen Kontext von Scrum

    Entwicklung nutzerzentrierter Produkte

    Die Entwicklung nutzerzentrierter Produkte erfordert einen strukturierten Designprozess. Im agilen Rahmenwerk von Scrum präsentiert sich dieser Prozess als iterativ und kollaborativ, wie die vorliegende Grafik veranschaulicht.

    Strategieentwicklung

    Der initiale Schritt umfasst die Strategieentwicklung und die Durchführung von Workshops und Interviews mit Stakeholdern. Diese Phase dient der Definition der Produktvision, der Ziele und der ersten User Stories, die in den Product Backlog einfließen. Sie entspricht der Product Backlog Verfeinerung und der Sprintplanung in Scrum.

    Wettbewerber- und Konzeptanalyse

    Anschließend erfolgt die Wettbewerber- und Konzeptanalyse. Diese dient der Informationsgewinnung und Ideengenerierung für erste Designansätze und kann in den frühen Sprints umgesetzt werden.

    Mockups und UX-Designs

    Die eigentliche Designarbeit innerhalb eines Sprints beginnt mit der Erstellung von Mockups und UX-Designs. Wireframes und Prototypen visualisieren die Benutzerführung und Interaktionen und werden im Sprint Review präsentiert.

    Grafik- und UI-Design

    Darauf aufbauend wird in weiteren Sprints das Grafik- und UI-Design entwickelt. Die Grafik zeigt, dass Korrekturen basierend auf Feedback zu Anpassungen in vorherigen Designphasen führen. Diese Iterationen sind ein zentrales Element des Scrum-Prozesses.

    Implementierung

    Parallel zur Designentwicklung erfolgt die Implementierung durch das Entwicklungsteam. Eine enge Abstimmung zwischen Design und Entwicklung ist für die erfolgreiche Umsetzung der Designspezifikationen entscheidend.

    Testing

    Nach der Implementierung erfolgt das Testing. Das Feedback aus Usability- und technischen Tests wird erfasst und fließt in den Product Backlog ein, um in zukünftigen Sprints adressiert zu werden.

    A/B-Testing

    Ein Instrument zur Optimierung des Designs ist das A/B-Testing, bei dem verschiedene Designvarianten mit Nutzern verglichen werden, um datenbasierte Entscheidungen für nachfolgende Sprints zu treffen.

    Launch

    Der Launch des Produkts markiert die Freigabe eines Inkrements. Der iterative Prozess setzt sich jedoch nach dem Launch durch kontinuierliches Testing und A/B-Testing fort.

    Zusammenfassend lässt sich festhalten: Der Designprozess im Scrum-Umfeld ist durch Iteration, frühes Feedback und die enge Zusammenarbeit des Teams gekennzeichnet. Anstelle eines linearen Vorgehens ermöglicht dieser agile Ansatz eine flexible und nutzerzentrierte Produktentwicklung, bei der Designentscheidungen kontinuierlich überprüft und angepasst werden.

  • Tester und Testmanager in Scrum

    Tester und Testmanager in Scrum

    Tester und Testmanager gibt es zwar als Rollen in Scrum Prozess nicht, allerdings ist Scrum nur ein Softwareentwicklung-Framework, das keine technischen Praktiken diktiert. Nun, da Scrum Teams übergreifende Teams sind, gehören Tester bzw. Testmanager dazu.  So wird beim agilen Prozess die Unabhängigkeit zwischen Entwicklungs- und Testmannschaft, die bei den klassischen Methoden die Regel ist, aufgegeben.
    Tester und Testmanager sind hier Teile des Scrum Teams. Statt auf freigegebene Anforderungs- und Designdokumente zu warten, sind sie im agilen Team zu Kommunikation, Interaktion und aktiver Mitarbeit aufgerufen. Auch wenn sie keinen Code schreiben, müssen Tester bei der Automatisierung von Regressionstests und anderen Automatisierungstests sehr eng mit den Programmierern zusammenarbeiten.

    Sobald ein Programmierer eine User Story implementiert, sollte der Tester bereits die Testfälle anhand der Akzeptanzkriterien vorbereitet haben, um mit den Tests der Story beginnen zu können.

    Erst wenn alle User Stories implementiert und die Tests erfolgreich abgeschlossen sind, kann ein Sprint als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden. Hier ist natürlich die Continuous Integration Umgebung sehr wichtig, um die Änderungen der Entwicklung sofort dem Testing zur Verfügung zu stellen.

    Aufgaben der Tester und Testmanager in einem Scrum Team

    • Analysieren der User Stories auf ihre Qualität und Vollständigkeit
    • Mitdefinieren der Akzeptanzkriterien
    • Prüfen der Akzeptanzkriterien auf Testbarkeit
    • Sicherstellen von Testdaten
    • Sicherstellen der Rückverfolgung zwischen User Story und Test
    • Beteiligung an der Sprint-Planung und den Daily Scrum Meetings
    • Funktionales Testen der User Stories
    • Usability Tests
    • Explorarives Testing
    • Mitarbeit mit den Programmierern bei der Implementierung von Unittests
    • Ausführung einer Kombination von Unitests und explorativen Tests. So werden schnell Fehler gefunden, die allen von Unitests nicht gefunden werden können.
    • Performance und Security Tests

    Damit die Sprints erfolgreich getestet werden, ist der Betrieb einer Continuous Integration Umgebung, in der automatisierte Unit-, Integrations- und Systemtests die Implementierung der User Stories begleiten, notwendig.

    Die Implementierung von den Unit-, Integrations- und Systemtests übernehmen die Entwickler, Tester arbeiten mit. Um diese Tätigkeiten qualitativ auszuführen bedarf es  guter Kommunikation, analytischer Kenntnisse und methodisches Vorgehen.

    Und selbstverständig … Agiles Testen, Tester und Testmanager folgen den Prinzipien des agilen Manifests und wenden die agilen Prinzipien auf das Testen an.

    Siehe das Agile Manifest.